Schulprogramm der Süder Grundschule

Das Schulprogramm der Süder Grundschule umfasst sowohl das Leitbild der Schule, als auch wesentliche Aspekte des Unterrichts und des Schullebens. Im Folgenden werden das Leitbild, die pädagogische Grundorientierung, die erzieherischen Ziele sowie die Schulordnung dargestellt.

 

Hier können Sie das komplette Schulprogramm der Süder Grundschule downloaden.

 

 

Unser Leitbild

 

 

Gemeinsam leben und lernen

 

Unsere Schule ist ein Ort,

an dem wir fair, freundlich und friedlich miteinander umgehen,

damit jeder seinen Fähigkeiten entsprechend lernen kann.

Wir engagieren uns dafür, Kinder zu befähigen,

die Zukunft verantwortlich mitzugestalten.

 

 

Das Kollegium strebt einen Erziehungskonsens an. Die sehr unterschiedliche Werteorientierung in unserer Gesellschaft erfordert, dass sich alle an der Erziehung der Kinder Beteiligten auf einen Wertekanon verständigen. Daher ist in Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern unsere Schulordnung entstanden.

 

 

Pädagogische Grundorientierung

 

Unter der Voraussetzung, dass die Grundbedürfnisse des Lebens (Nahrung, Sicherheit, Obdach, Zuwendung,...) erfüllt sind, lassen sich aus der Lern- und Entwicklungspsychologie sieben wesentliche Elemente für eine positive Entwicklung zusammenfassen:

 

  1. Das soziale Umfeld muss vom Kind ein positives Verhalten einfordern. Dafür müssen in Familie, Schule und Gemeinschaft Grundregeln aufgestellt werden.
  2. Es ist wichtig, Kindern Möglichkeiten für das gewünschte Verhalten zur aktiven Teilnahme am Leben der Gemeinschaft zu geben.
  3. Für die Gestaltung von Lern- und Entwicklungsprozessen ist es wichtig, dass Kinder ein Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit erfahren und immer wieder zu weiteren Schritten ermutigt werden.
  4. Zur Gestaltung von Lern- und Entwicklungsprozessen gehören im Sinne einer konstruktiven Disziplin auch sinnvolle und durchschaubare Regeln und Grenzen. Sie strukturieren die soziale Situation und machen sie berechenbar, eine Grundvoraussetzung für das Lernen geplanten und selbst kontrollierten Verhaltens.
  5. Interaktionen zwischen Erwachsenen und Kindern sind wichtige Übungsräume, die anzuregen und zu gestalten sind. Dazu gehören gegenseitige Achtung und Zusammenarbeit.
  6. Es ist wichtig, Kindern Zuwendung (Akzeptanz) entgegenzubringen, damit offene und vertrauensvolle Gespräche möglich sind. Die Achtung der Person und der Meinung des Gesprächspartners gehören zu den unverzichtbaren Grundsätzen.
  7. Gezeigte Verhaltensweisen werden klar positiv oder negativ beurteilt. Der Schwerpunkt liegt weniger auf einem allgemeinen Bewertungsmaßstab als auf der Bewertung des eigenen Verhaltens durch die Kinder (Entwicklung von Selbstdisziplin)

 

 

Schulordnung

 

Verhalten auf dem Schulhof
Wir bleiben auf dem Schulgelände.
Pausenspielzeuge benutzen wir auf dem Hof.
Die Toiletten sind keine Spielorte.
 

Verhalten im Gebäude
Im Flur benehmen wir uns leise und rennen nicht.
Wir gehen achtsam mit den Sachen (Kleidung, Wanddekoration) im Flur um.
Jacken werden aufgehängt.
 

Verhalten im Umgang miteinander
Wir kommen pünktlich zur Schule.
Wir gehen rücksichtsvoll miteinander um.
Wir helfen uns untereinander und fordern auch Hilfe an.
Wir gehen nach Möglichkeit Streit aus dem Weg.
Wir akzeptieren jeden so, wie er ist.

Verhalten im Unterricht
Wir arbeiten so im Unterricht zusammen, dass sich niemand gestört fühlt.
Wir gehen sorgsam mit unseren Schulmaterialien um.
Wir verlassen unseren Arbeitsplatz und Klassenraum aufgeräumt.

Wenn wir uns an diese Regeln nicht halten, hat das Folgen für uns. Wir müssen an Gesprächen teilnehmen, zusätzliche Aufgaben erledigen und unsere Eltern werden auch benachrichtigt. Wenn wir uns dann immer noch nicht an die Regeln halten, müssen wir die Schulordnung abschreiben uns bei wiederholten Regelverstößen ggf. zeitweilig die Lerngruppen wechseln und Ausschlussverbote annehmen.